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Offizielle Biographie

bei Andrās Farkas

Am 15. Dezember 1905 in Nagykanizsa (Ungarn) geboren, am 10. Oktober 2000 in Budapest gestorben.

Ferenc Farkas studierte an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Budapest bei Leò Weiner und Albert Siklòs (1922-1927), dann besuchte er in den Jahren 1929-1931 die von Ottorino Respighi geleitete Meisterklasse an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. 1932-1936 war er in Wien und Kopenhagen als Komponist für den Filmregisseur Pàl Fejös tätig. Nach seiner Rückkehr nach Ungarn wirkte er als Professor und Musikdirektor in Budapest, Kolozsvàr (Cluj) und Székesfehérvàr. 1949 wurde er zum Professor für Kompositionslehre an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Budapest ernannt. Die internationalen Erfolge seiner Schüler, darunter György Ligeti, György Kurtàg, Emil Petrovics, Zsolt Durkò, Sàndor Szokolay, Miklòs Kocsàr, Attila Bozay und Zoltàn Jeney, zeugen von seinen vorzüglichen pädagogischen Fähigkeiten.

Das kompositorische Schaffen von Ferenc Farkas, mit mehr als 700 Titeln, umfasst nahezu alle musikalischen Gattungen:
Oper, Operette, Ballette, Filmmusik, Bühnenmusik, Orchesterwerke, Konzerte, Kammermusik, Kantaten, Oratorien, Messen, Chorwerke, Lieder.

Die grundlegenden Anregungen für seine Kompositionslaufbahn erhielt Farkas in seiner Jugend durch die ungarische Volksmusik, die Musiktradition Italiens als auch durch die Zwölftontechnik. Dank seiner vielseitigen praktischen Tätigkeit auf verschiedensten Gebieten des musikalischen Lebens erreichte er eine ausserordentlich sichere und souveräne Technik in allen Gattungen der Musik. Seine Stilsicherheit, sein virtuoses Können, seine reiche melodische und rhythmische Invention sowie seine humanistische Bildung erhoben ihn in die Reihe der bedeutenden, international anerkannten Tondichter. Sein Oeuvre bereichert die ungarische Musik um prägende, neue Perspektiven.

Ferenc Farkas wurde vielfach ausgezeichnet, unter Anderem mit dem Kossuth-Preis (1950, 1991) dem Gottfried von Herder-Preis (1979). 1984 wurde er Cavaliere dell’ Ordine della Repubblica Italiana.

This article was last updated on Sat, Oct. 24 2009

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